Translated from the Vietnamese original.

Was sollte man tun, wenn man von einer Beerdigung nach Hause kommt? In Vietnam ist das eine häufige Frage. Nach altem Volksglauben wird nach dem Kondolenzbesuch bei einer Beerdigung ein kleines Reinigungsritual namens đốt vía (etwa „böse Geister wegbrennen“) vollzogen, um negative Energie und jedes Unglück zu vertreiben, das einem Menschen angeblich nach Hause folgt. Manche deuten den Brauch auch ganz praktisch, als Frage von Hygiene und Gesundheit. In diesem Artikel erklärt Flosa, was der Brauch bedeutet, wie er Schritt für Schritt abläuft und was viele Familien sonst noch tun, um nach einer Beerdigung auf sich zu achten; die traditionelle und die praktische Sicht stehen dabei nebeneinander.

Warum reinigt man sich nach einer Beerdigung? Spirituelle Bedeutung und praktische Erklärung

Wer den Brauch pflegt, sieht darin keinen bloßen Aberglauben. Es gibt zwei Erklärungen dafür.

Im Volks- und Geisterglauben

In der vietnamesischen Kultur gelten Beerdigungen, Bestattungshäuser und Friedhöfe oft als Orte voller âm khí, der mit den Toten verbundenen „Yin“-Energie, oder ganz allgemein voller negativer Energie. Viele glauben, dass ein Lebender, der einen solchen Ort besucht, einen „kalten Geist“ (vía lạnh) oder eine „ungute Luft“ aufnehmen kann, die an ihm haften bleibt.

Das Reinigungsritual gilt als Mittel, alles zu vertreiben, was angeblich am Körper haftet, Geist und Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen und innere Ruhe zu schenken. Man glaubt auch, dass es Geister oder einen „wilden Geist“ davon abhält, einem zu folgen, und so Unglück abwendet.

Manche sagen, sie fühlten sich nach einer Beerdigung kalt, träge oder müde oder hätten sogar Pech, und das Ritual gilt als Mittel gegen diese Folgen. Dieser Zustand wird manchmal phong long genannt, ein volkstümlicher Ausdruck für schlechte oder unglückliche Einflüsse, die man dieser Art negativer Energie zuschreibt.

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Die praktische Erklärung von heute

Manche erklären das, was nach einer Beerdigung getan wird, einschließlich des Reinigungsrituals, auch ganz praktisch mit Hygiene und Gesundheit:

  • Keime: An einem Ort, an dem jemand gestorben ist, sollen sich mehr Bakterien und andere Keime als üblich befinden können, vor allem mit der Zeit.

  • Menschen mit schwacher Gesundheit: Ältere Menschen, kleine Kinder und bereits Kranke haben schwächere Abwehrkräfte. Man fürchtet, dass sie nach einem solchen Besuch leichter erkranken oder dass eine bestehende Krankheit wiederkehrt oder sich verschlimmert.

  • Feuer und ätherische Öle: Die Hitze der Flamme und die natürlichen Öle, die beim Verbrennen frei werden (Pomelo-Schale, bồ kết-Hülsen, Zitronengras, Limettenblätter), sollen desinfizieren und die Luft um den Menschen herum erfrischen.

  • Die „kalte Luft“: Die „Kälte“, von der der Volksglaube spricht, könnte einfach damit zusammenhängen, dass der Körper des Verstorbenen seine Wärme verliert und die Umgebung oft kühler und feuchter ist als sonst.

So gesehen hat das Ritual eine spirituelle Bedeutung und gilt vielen zugleich als vernünftige Vorsichtsmaßnahme.

Die Bedeutung des Reinigungsrituals nach einer Beerdigung, im Volksglauben und aus praktischer Sicht

Die Bedeutung des Reinigungsrituals nach einer Beerdigung, im Volksglauben und aus praktischer Sicht

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So wird die Reinigung nach einer Beerdigung vollzogen: eine ausführliche, sichere Anleitung

So wird das Ritual dem Brauch nach vorbereitet und durchgeführt.

Was Sie vorbereiten

Etwas, um Feuer zu machen: Holzkohle oder altes Zeitungspapier, genug für ein kleines Feuer. Holzkohle brennt länger und gibt einen gleichmäßigeren Rauch.

Dinge, die duften und als desinfizierend gelten:

  • Getrocknete Pomelo-Schale: sehr verbreitet, mit angenehmem Duft und ätherischen Ölen.

  • Getrocknete bồ kết-Hülsen (die Hülsen einer Gleditschie): Ihr Rauch dient dazu, Insekten zu vertreiben und die Luft zu erfrischen, und soll nach altem Glauben Böses abwehren.

  • Aromatische Blätter: Limettenblätter, Zitronengras, ngũ vị-Blätter, Blätter der Fiederaralie, Guavenblätter, Perilla und Ähnliches. Alle enthalten natürliche Öle und verströmen beim Verbrennen einen Duft.

Weißes Salz (nach Wunsch): Manche geben eine Prise Salz ins Feuer, in dem Glauben, dass Salz böse Geister und Unglück vertreibt.

Das Ritual durchführen

  1. Den Ort wählen: Das Ritual wird meist vor der Haustür (im Hof oder auf der Veranda) oder in einer Ecke des Gartens vollzogen, gleich nach der Rückkehr von der Beerdigung und bevor man das Haus betritt.

  2. Das Feuer entzünden: Lassen Sie die Holzkohle oder das Papier zu einem kleinen Feuer abbrennen, nicht größer als nötig. Warten Sie, bis es gleichmäßig brennt, bevor Sie etwas anderes hinzufügen.

  3. Die übrigen Zutaten hinzufügen: Geben Sie langsam die Pomelo-Schale, die Hülsen und die aromatischen Blätter hinein und lassen Sie Rauch und Duft sich ausbreiten.

  4. Sich wärmen: Wärmen Sie vorsichtig Handflächen und Fußsohlen in der Nähe des Feuers. Die Hitze wärmt den Körper und soll die „kalte Luft“ und das Gefühl von Feuchtigkeit vertreiben.

  5. Über das Feuer steigen oder springen: Nach traditioneller Auffassung ist dies ein wichtiger Teil des Rituals: Männer steigen siebenmal darüber; Frauen steigen neunmal darüber. Dabei sprechen manche leise die Worte Vía dữ thì đi, vía lành thì ở lại („Der böse Geist soll gehen, der gute Geist soll bleiben“) oder etwas Ähnliches.

  6. Kräuterdampf (statt des Feuers oder zusätzlich): Sie können auch einen großen Topf Wasser mit aromatischen Blättern (Zitronengras, Pomelo, Limette, Perilla, Vietnamesische Melisse und Ähnliches) aufkochen und den ganzen Körper darüber dampfen lassen. Der warme, duftende Dampf gilt als reinigend für den Körper, entspannend für den Geist und soll das âm khí vertreiben.

Wichtige Sicherheitshinweise:

  • Achten Sie auf Brandgefahr: Entzünden Sie das Feuer an einem offenen, luftigen Ort, weit weg von allem, was leicht Feuer fängt.

  • Machen Sie kein großes Feuer. Ein kleines genügt.

  • Vergewissern Sie sich am Ende, dass das Feuer vollständig gelöscht ist.

So wird das Reinigungsritual nach einer Beerdigung sicher und richtig durchgeführt

So wird das Reinigungsritual nach einer Beerdigung sicher und richtig durchgeführt

Ist es schlimm, die Reinigung nach einer Beerdigung zu vergessen?

Nach dem Volksglauben und nach dem, was viele aus eigener Erfahrung berichten, kann sich jemand, der das Ritual vergisst, müde und träge fühlen, sich erkälten oder kleine Missgeschicke erleben, die man dem noch anhaftenden âm khí oder „kalten Geist“ zuschreibt. Bei Menschen mit schwacher Gesundheit nehmen Familien die Sache ernster.

Und wenn Sie es doch vergessen haben?
Kein Grund zur Sorge. Wenn Sie schon im Haus sind, als es Ihnen einfällt, greifen viele zu einer der folgenden Möglichkeiten, um den Körper zu reinigen und zu wärmen:

  • Knoblauch: Zerdrücken Sie ein paar Zehen, vermischen Sie sie mit etwas warmem Wasser und reiben Sie Handflächen und Fußsohlen damit ein, oder tragen Sie einfach ein paar Zehen bei sich.

  • Heilöl, Cajeput- oder Zitronengrasöl: Reiben Sie dầu gió (das mentholhaltige Heilöl, das es in jedem vietnamesischen Haushalt gibt) oder ein anderes wärmendes Öl auf Schläfen, Nacken, Brust, Handflächen und Fußsohlen.

  • Ein Ingwer- oder Kräuterbad: Waschen Sie sich bald mit warmem Wasser und zerdrücktem Ingwer oder mit Wasser, in dem die oben genannten aromatischen Blätter gekocht wurden.

Dennoch ist es Brauch, die Reinigung gleich an der eigenen Haustür vorzunehmen.

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Was man nach einer Beerdigung sonst noch tut, für Gesundheit und inneren Frieden

Neben dem Reinigungsritual wird empfohlen, gleich nach der Rückkehr von einer Beerdigung noch einiges andere zu tun.

Sofort waschen und saubere Kleidung anziehen

Das gilt als eines der wichtigsten Dinge nach einer Beerdigung. Die getragene Kleidung soll die Luft des Todes und negative Energie aufgenommen haben oder, praktisch gesehen, Keime von der Beerdigung mitbringen.

  • Warm baden: Das wärmt den Körper und wäscht Staub und Schmutz ab.

  • Mit aromatischen Blättern baden oder dampfen: Wie erwähnt, können Sie Wasser mit Zitronengras, Fiederaralie, Guaven- oder Limettenblättern, Perilla, Zimtrinde oder Pomelo-Schale aufkochen. Viele empfinden das als erfrischend und entspannend, und es soll die „kalte Luft“ vertreiben.

  • Die getragene Kleidung: Waschen Sie sie gleich nach dem Umziehen. Wenn das nicht geht, lassen Sie sie außerhalb des Hauses (auf dem Balkon oder im Hof), statt sie hineinzubringen.

Heilöl, ätherisches Öl oder Ingwerwein einreiben

Nach dem Baden können Sie etwas Heilöl, Cajeput- oder Zitronengrasöl oder in Reiswein eingelegten Ingwer auf die Haut reiben, besonders auf Schläfen, Nacken, Brust, Handflächen und Fußsohlen. Das wärmt den Körper und hält nach dem Volksglauben auch böse Geister fern.

Etwas Warmes trinken

Ein Glas warmes Wasser gleich nach der Heimkehr wärmt den Körper von innen und soll die „kalte Luft“ vertreiben und die Abwehrkräfte stärken. Beliebt sind:

  • Warmes Ingwerwasser: Ingwer gilt als „wärmendes“ Lebensmittel, das Frösteln lindert und den Magen beruhigt.
  • Warmes Knoblauchwasser: Knoblauch wird als traditionelles Mittel gegen Keime geschätzt.
  • Warmes Limettenwasser mit Honig: eine Quelle für Vitamin C.
  • Wasser aus Ölweidenblättern (falls vorhanden): ein traditionelles Hausmittel.

Sich gut ausruhen

Eine Beerdigung ist emotional und manchmal erschöpfend. Geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich zu erholen. Vermeiden Sie unmittelbar danach schwere Arbeit oder belastende Tätigkeiten und schlafen Sie sich gut aus.

Eine Weile Abstand zu Menschen mit schwacher Gesundheit halten

Dies ist eines der am weitesten verbreiteten Tabus nach einer Beerdigung. Besuchen Sie auf dem Rückweg niemanden zu Hause, schon gar keinen Haushalt mit älteren Menschen, kleinen Kindern, einer Schwangeren oder einem Kranken. Gehen Sie direkt nach Hause und waschen Sie sich zuerst. Praktisch gesehen vermeidet man so, Keime weiterzugeben, die man aufgenommen haben könnte. Sollte eine Familie mit kleinem Kind zu einer Beerdigung gehen? Meist wird geraten, kleine Kinder nicht mitzunehmen. Lässt es sich nicht vermeiden, reinigen Familien Mutter und Kind danach gründlich und lassen das Kind nicht lange bei der Beerdigung.

Siehe auch: Trauerblumen für eine Beerdigung

Auf die eigenen Gefühle achten

Eine Beerdigung ist ein trauriger Anlass und kann Trauer, ein Gefühl des Verlusts oder Anspannung hinterlassen. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst. Sprechen Sie mit Familie oder Freunden oder wenden Sie sich etwas zu, das Sie entspannt, etwa Musik, Lesen oder Meditation.

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Was man zu einer Beerdigung mitnimmt, um die „kalte Luft“ abzuwehren

Was nehmen die Menschen zu einer Beerdigung mit, um sich zu schützen? Das sind die traditionellen Dinge:

  • Knoblauch: Frischem Knoblauch sagt man nach, dass er ungute Luft abwehrt. Ein paar Zehen in der Hemd- oder Hosentasche sollen die Gesundheit schützen, den Einfluss des âm khí abhalten und verhindern, dass Geister einem folgen.

  • Betelblätter oder Zimtapfelblätter: Nach dem Volksglauben halten beide den Magen warm und verhindern, dass sich der Körper in der bedrückenden Atmosphäre einer Beerdigung verkühlt. Man zerdrückt ein paar Blätter und steckt sie in die Tasche.

  • Heilöl oder ätherisches Öl (Cajeput, Zitronengras): Heilöl wärmt, wenn einem kalt ist, und soll auch böse Geister fernhalten. Es ist eine verbreitete und praktische Wahl. Tupfen Sie vor dem Hineingehen etwas davon auf Schläfen, unter die Nase oder auf die Handgelenke.

Was man zu einer Beerdigung mitnimmt, um kalte Luft und ungute Einflüsse abzuwehren

Was man zu einer Beerdigung mitnimmt, um kalte Luft und ungute Einflüsse abzuwehren

11 Tabus, die Sie bei einer Beerdigung beachten sollten

Sie erweisen bei einer Beerdigung die letzte Ehre, um die Trauer der Familie zu teilen und den Verstorbenen zu ehren. Neben dem, was man tun sollte, gibt es 11 Tabus, die Gäste beachten sollten, aus Respekt und, nach dem Volksglauben, um Unglück fernzuhalten:

  1. Keine auffällige oder freizügige Kleidung tragen: Wählen Sie gedeckte Farben (Schwarz, Weiß, Grau) und schlichte, ordentliche Kleidung.

  2. Nicht laut reden, lachen oder herumalbern: Bewahren Sie ein ernstes, respektvolles Auftreten.

  3. Den Verstorbenen oder die Familie nicht kommentieren oder über sie tratschen: Das ist der schwerste Verstoß von allen, ein offener Mangel an Respekt.

  4. Kinder nicht zu nah an den Sarg lassen und nicht laut weinen lassen: Kinder sind empfindsam und lassen sich von der traurigen Stimmung leicht mitnehmen.

  5. Schwer Kranken oder Geschwächten und Schwangeren wird geraten, Beerdigungen nur kurz oder gar nicht zu besuchen: Gemeint sind vor allem ansteckende Krankheiten und schwere chronische Leiden. Einer Schwangeren rät man dem Brauch nach, gar nicht hinzugehen. Geht sie doch, bleibt jemand dicht bei ihr, um sie abzuschirmen, sie trägt Knoblauch und Heilöl bei sich und reinigt sich danach zu Hause gründlich.

  6. Keine Wertsachen mitbringen und keinen auffälligen Schmuck tragen: Sie könnten verloren gehen, und sie passen nicht zum Anlass.

  7. Nicht nach Belieben filmen oder fotografieren, vor allem nicht den Leichnam.

  8. Beim Erweisen der letzten Ehre das Porträt oder den Sarg nicht lange anstarren.

  9. Bei der Beerdigung möglichst nicht essen und trinken, außer es ist wirklich nötig oder Sie werden dazu eingeladen: Manche glauben, dass das Unglück bringt.

  10. Direkt nach der Beerdigung niemanden zu Hause besuchen: Gehen Sie direkt nach Hause und reinigen Sie sich zuerst.

  11. Menschen, deren Geburtsjahr angeblich nicht zum Anlass passt oder die im Volksglauben einen „schweren Geist“ haben (manche Fälle unter den vier Tierkreiszeichen, die Beerdigungen meiden sollen: Tiger, Affe, Schlange und Schwein, je nach Tag und Stunde), wird geraten, es sich gut zu überlegen oder einen älteren Verwandten zu fragen, bevor sie hingehen. Sollte jemand mit einem Tumor zu einer Beerdigung gehen? Verbreitet ist die Ansicht, dass jemand mit einem gutartigen Tumor, dem es sonst gut geht, hingehen kann, während jemand mit einem bösartigen Tumor oder in einer Behandlung mit geschwächter Abwehr besser fernbleibt.

Und wenn in Ihrer Nachbarschaft eine Beerdigung stattfindet? Wer nahe einem Trauerhaus wohnt, schließt oft die Fenster zu dessen Seite, verbrennt bồ kết-Hülsen oder verdampft ätherische Öle, um die Luft im Haus zu erfrischen, und hält kleine Kinder und ältere Menschen während der geschäftigsten Phasen der Beerdigung im Haus.

Siehe auch: was auf einer Kranzschleife steht und passende Texte für ein Trauergesteck auf Ständer

Tabus, die man bei einer Beerdigung aus Respekt beachtet

Tabus, die man bei einer Beerdigung aus Respekt beachtet

Vier Tierkreiszeichen, die Beerdigungen nach dem Volksglauben meiden sollten

In der traditionellen Feng-Shui- und Horoskoplehre heißt es, einige der zwölf Tierkreiszeichen „kollidierten“ mit der Atmosphäre einer Beerdigung oder würden dort leichter als andere von negativer Energie beeinflusst, besonders an bestimmten Tagen und zu bestimmten Stunden. Wissenschaftlich lässt sich das nicht belegen, doch viele nehmen diese spirituelle Überlegung ernst:

  • Der Tiger: Menschen, die im Jahr des Tigers geboren sind, sagt man einen starken Charakter und viel „Yang“-Energie nach. In manchen Fällen und zu bestimmten Zeitpunkten einer Beerdigung (etwa an einem unverträglichen Tag oder zu einer unverträglichen Stunde) soll ihre Anwesenheit einen „Konflikt“ der Energien auslösen, der weder ihnen noch der Zeremonie guttut.

  • Der Affe: Wie beim Tiger heißt es, dass im Jahr des Affen Geborene zu gewissen Zeiten Orte voller âm khí wie Beerdigungen meiden sollten, um ihr Glück und ihre Gesundheit zu schützen.

  • Die Schlange: Im Jahr der Schlange Geborenen wird manchmal eine Empfindlichkeit für spirituelle Energien nachgesagt. Man glaubt, dass eine Beerdigung sie müde oder unruhig machen kann oder dass ihnen danach manches weniger glatt gelingt.

  • Das Schwein: Manche Horoskopbücher raten auch im Jahr des Schweins Geborenen zur Vorsicht beim Besuch von Trauerhäusern, besonders wenn sie sich unwohl oder unruhig fühlen.

Wichtige Hinweise:

  • Die Vorstellung von vier Tierkreiszeichen, die Beerdigungen meiden sollten, dient nur zur Orientierung. Sie hängt stark vom persönlichen Glauben ab und von weiteren Umständen wie Tag und Stunde der Beerdigung und dem Alter des Verstorbenen.

  • Wenn Sie zu einem dieser Zeichen gehören, dem Verstorbenen und der Familie aber nahestanden, können Sie trotzdem hingehen, um Ihre Verbundenheit zu zeigen. Wer diesen Glauben teilt, ist einfach besonders vorsichtig: Man nimmt Knoblauch, Betelblätter und Heilöl mit und reinigt sich zu Hause gründlich.

  • Wenn es Sie wirklich beschäftigt, fragen Sie ein erfahrenes älteres Familienmitglied oder einen Feng-Shui-Kundigen.

Vier Tierkreiszeichen, die nach dem Volksglauben bei Beerdigungen vorsichtig sein sollten

Vier Tierkreiszeichen, die nach dem Volksglauben bei Beerdigungen vorsichtig sein sollten

Das Reinigungsritual nach einer Beerdigung, gründliches Waschen, ein warmes Getränk und das Beachten der Tabus verbinden Volksweisheit, die über viele Generationen weitergegeben wurde, mit ganz gewöhnlicher Hygiene. Ob Sie an die spirituelle Seite glauben oder darin einfach vernünftige Vorsichtsmaßnahmen sehen: Vietnamesen fassen diese Haltung in einem Sprichwort zusammen: Có thờ có thiêng, có kiêng có lành („Wer verehrt, dem wird es heilig; wer sich enthält, bleibt verschont“).

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Siehe auch: herzliche Beileidsworte für eine Beerdigung

Flosa hofft, dass dieser Ratgeber Ihnen und Ihren Lieben hilft, sich nach einer Beerdigung wohl und unbeschwert zu fühlen und Ihren Respekt ganz zu zeigen, während Sie zugleich gut auf sich achten.